Die Nutzwasser-Story
 

Auf der Fachtagung „Umwelt und Technik“ in der Stadthalle Magdeburg am 3. März 1994 fordert Manfred Launhardt, erstmals öffentlich in einem Diskussionsbeitrag die anwesenden Wissenschaftler auf, sich endlich mit dem Gedanken vertraut zu machen, dass es in ländlichem Raum ökologisch sinnvoller und ökonomisch wertvoller sei, Nutzwasser zu gewinnen, als Abwasser zu entsorgen.

Die Stiftung Umwelt und Natur S.U.N. Magdeburg wertet den  Nutzwassergedanken  positiv  und erteilt am    2. Mai 1994 einen Zuwendungsbescheid als einmalige Förderung des Modelprojektes „Launhardt-Reaktor“. Mitglied des Vorstandes ist der FDP-Politiker und zu dieser Zeit amtierender Umwelt-Minister Wolfgang Rauls.

Am 22. März 1996 erhält Manfred Launhardt die Möglichkeit Herrn Siebert, Landwirtschaftsministerium, Dezernat 5, die Nutzwasser-Gewinnungsanlage vorzustellen. Umweltministerin zu dieser Zeit ist Frau Heidecke.

Am 21. Februar 1997 geht im Regierungspräsidium Magdeburg, z. Hd. Herrn Gehrling, der Antrag auf rechtliche Gleichstellung der Nutzwassergewinnung ein.

Ministerialrat Herr Peschel teilt Manfred Launhardt mit Schreiben vom 25.07.1997 mit, dass für die rechtliche Gleichstellung der Nutzwassergewinnung zur Abwasserbeseitigung in Form einer Novelle nur der Bundestag zuständig sei.

Am 4. November 1999 erhält Manfred Launhardt die Gelegenheit Umweltministerin Frau Häusler in einer Bürgersprechstunde die Vorteile der Nutzwassergewinnung aus häuslichem Abwasser in ländlichen Raum vorzutragen. Er erfährt mehr Entgegenkommen als erhofft. Eine mehrköpfige Kommission überzeugt sich in der Bio-Quelle von den Vorzügen der Nutzwassergewinnung mittels Launhardt-Reaktor.

Herr Christelsohn, Leiter der Kommission, antwortet der Fernsehreporterin auf die Frage der Zukunftschancen unter anderem wie folgt:

„Wenn die Kostenfrage geklärt ist, das heißt durch eine höhere Anzahl der Preis moderater gestaltet werden kann, hat die Anlage mit Sicherheit eine große Zukunft."

Am 12. Juni 2001 belegte Manfred Launhardt  mit dem Projekt Nutzwassergewinnung den 2. Platz beim Umweltpreis 2001 des Landes Sachsen-Anhalt.

In einem Bürgergespräch am 13.02.2002 teilt Manfred Launhardt dem Umweltminister Herrn Keller seinen Unmut über das Schreiben des Herrn Christelson vom 21.01.2002 mit.

Im Juni 2003 erreicht Manfred Launhardt das Rentenalter und verkaufte seinen Betrieb.

Marc Launhardt eröffnete  am 01.07.2003 die Bio-Quelle unter seinem Namen neu und erklärt die Nutzwassergewinnung zur Chefsache. Manfred Launhardt wird ehrenamtlich sein Berater und „Pressesprecher“.

In einem Volkstimmeartikel von Oliver Schlicht, Ausgabe 12. März 2004, ist zu lesen:

„Auch die amtierende CDU Ministerin Petra Wernicke kann sich eine entsprechende Novellierung des Landeswassergesetzes nicht vorstellen“.

Ich schon!!!

 

Minister kommen und gehen, die Nutzwassergewinnung wird alle überstehen!

Marc Launhardt wird für sein Engagement auf dem Gebiet der Nutzwassergewinnung am 23. April 2004 im Rahmen der deGUT Deutsche Gründer- und Unternehmertage 2004 als Gründer Champion 2004 des Landes Sachsen-Anhalt in Berlin ausgezeichnet.