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Besonderheiten beim Einsatz des Bio-Aktivators Penac "W" in
der 3 Kammergrube
Diese
Ausführungen sind ausdrücklich beschränkt auf die
Nutzwassergewinnung mit dem Launhardt-Reaktor bei Einsatz
des Bio-Aktivator´s Penac "W" in der Vorklärung.
Wenige Tage
nach dem Ersteinsatz lt. Wartungshinweisen ist in der Regel
(Schlammablagerungen bereits vorhanden!) eine Blasenbildung
in der ersten Kammer und eine starke Eintrübung der dritten
Kammer zu beobachten. Die Dickstoffe erhalten durch
verstärkte Bakterienaktivitäten Auftrieb und gehen in
Lösung. Die im "Dicken" enthaltenen Kohlenwasserstoffe
"bereichern" das Abwasser und sorgen dafür, dass möglich
viel Kohlenstoff für den Denitrifikationsprozess im
Launhardt-Reaktor zur Verfügung steht.
Hohe
Nitratwerte und ausreichen Kohlenstoff optimieren den
Stickstoff- und Kohlenstoffabbau im Launhardt-Reaktor.
Eine nur
profitorientierte jährliche Schlammreduzierung mindert ganz
erheblich die Leistungsfähigkeit des Launhardt-Reaktors.
Der Schlamm
ist der "Magen- armtrakt" der 3 Kammergrube.
Ein Schlamm-Kohlenstoff-Entzug in der Vorklärung macht aus "Steinkohle"
minderwertige "Braunkohle". Damit geht im Winterbetrieb
dringend benötigte Oxydationswärme (aus der Denitrifikation)
gegen das Einfrieren verloren.
Die Untere
Wasserbehörde hat Ihnen die Abwasserentsorgung
rückübertragen. Nur dieser Behörde sind Sie verpflichtet,
vorgeschriebene Ablaufwerte in der vollbiologischen
Nachklärung einzuhalten. Sie haben sich für die
Nutzwassergewinnung mit dem Launhardt-Reaktor entschieden.
Nur die Bio-Quelle (Patentinhaber) und Sie sind
verantwortlich für eine langjährige Funktionstüchtigkeit
Ihrer Anlage.
Für Störungen
im Funktionsprozess, die durch unberechtigte Einflussnahme
Dritter verursacht werden, sind diese verantwortlich.
Die
Schlammentnahme erfolgt nach Bedarf. Der Bedarf wird nach
jährlicher Prüfung durch den Patentinhaber oder seinen
Beauftragten festgestellt. Nach 13-jähriger Erfahrung tritt
dieser Fall frühestens in 15 bis 20 Jahren ein.
Eine Fahrt
in 20 Jahren für ca. einen Kubikmeter Schlamm stehen jetzt
im gleichen Zeitraum 20 Fahrten für nachteilige
Schlammreduzierung gegenüber. Annähernd 2.000,00 Euro müssen in
diesem Zeitraum nicht sinnlos im Klärschlamm versinken.
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